.: Unabhängige Interviews und Forschungsmaterial um das freie Denken über das Ufo-Phänomen und zusammenhängenden Ereignisse zu stimulieren.:.
Home | Search
-   
.:Menu


.:Paola's Buch

 


.:Email

.::.

 

 

Interview mit Edgar Mitchell
Roswell, den 5 Juli 2004

 

von Paola Harris




(Übersetzt von Paolo Martinuz)




Astronaut Edgar Mitchell (Apollo 14) and Paola Harris - Roswell Summer 2004


Paola: Es ist eine Freude dich hier in Roswell zu sehen. Mir scheint, du hattest gesagt, du bist hier in dieser Gegend seit dem 3. oder dem 13. Lebensjahr aufgewachsen.

Mitchell: Ich lebte in diesem Gegend seit dem 5. Lebensjahr, bis ich zum College ging. Ich hatte einen Familienbetrieb im Tal. Er lag zwischen Roswell und Artesia.

Paola: Einige Freunde haben auf einem Beitrag von dir hier beim Ufo-Museum gewartet.

Mitchell: Das habe ich lange Zeit abgelehnt.

Paola: hast du "das Angebot" abgelehnt, weil es dem Ufo-Phànomen verknüpft war?

Mitchell: Ich denke, ich bin von der Realtität der ausserirdischen Anwesenheit genug überzeugt und werde das Phänomen weder leugnen, noch werde ich mich zurückziehen. Aber es ist nicht mein Fach und werde nicht ins Detail gehen.

Paola: Ich weiss, dein Fach ist mehr die Metaphysik.

Mitchell: Ich glaube, es gibt eine Interaktion. Vor allem weil es scheint, eine nicht-lokale Komunikation, oder geistige Bindung mit einigen dieser Funktionen zu existieren, aber das weiss ich nicht.

Paola: Darf ich dich fragen, warum du als Vertreter der Astronauten im Bezug auf die Erfahrungen von ihnen mit dem Ufo-Phänomen ausgewählt worden bist? Obwohl du erklärt hättest, nie ein Ufo im Weltall gesehen zu haben? Gordon Cooper spricht in seinem Buch "Leap of Faith" mehr darüber. Also, warum du?

Mitchell: Ich denke, wegen meinen engen Beziehungen, außerdem wegen meiner Glaubwürdigkeit als Wissenschaftler. Ich bin sehr, sehr skeptisch gegenüber vielen Phänomenen. Ich rede nicht drauflos, und erzähle nie grundlose Dingen. Ich habe keine Erfahrungen aus erster Hand, darum rede ich über Dinge, die meine Quellen mir mitteilen. Meine Informanten sprechen aus eigener Erfahrung und ich glaube ihnen. Ich sage deutlich, es fehlt uns die Erkenntnis. Wo liegt die Grenze? Wo ist das Unbekannte? Welche Parameter begreifen wir nicht? Ich denke, meine Objektivität verleiht mir Glaubwürdigkeit.

Paola: Welchen Rat würdest du den seriösen Forscher geben, die eine Antwort brauchen, und sagen wir, von einer Harmonie zwischen den kosmischen Kulturen träumen?

Mitchell: Jetzt gehen wir ein schwieriges Prozess an. Das größte Problem ist, daß wir als Zivilisation noch nicht gelungen ist, uns selbst zu verstehen, uns als Teil des Kosmos zu sehen. Wir sind noch ziemlich provinziell. Wir kämpfen um die Religion. Meiner Meinung nach, der christliche Fundamentalismus ist falsch genauso wie der islamische Fundamentalismus, aber in Wirklichkeit sprechen die Religionen über Liebe und Brüderschaft.

Paola: Du sagst, es gibt mehr Ähnlichkeiten als Unterschiede zwischen den Religionen.

Mitchell: es existieren sicher kulturelle Unterschiede. Aber sie sind keine innewohnende Unterschiede. Wie ich gestern während meinem Vortrag erklärt habe: die transzendentale Erfahrung ist bei allen Kulturen der Welt gemeinsam und die transzendentale Erfahrung ist die brüderliche Liebe, die Liebe zur Natur, die Harmonie. Mit dem Versuch diese Transzendenz zu definieren, wird sie als auswärtigen Gott identifiziert.

Paola: Ein Sprichwort sagt: du kannst Gott oder dem Teufel die Schuld geben, aber das ist eine Art um die Schuld nicht auf sich zu laden.

Mitchell: Es ist wahr, das hängt von unserem Ignoranz und von unserem Ego ab. Die Transzendenz ermöglicht dir dein Ego zu überwinden. Wenn du dein Ego überwindest, siehst du die Sachen aus einer besseren Perspektive und du kannst die Stücke zusammen legen. Das haben wir als Zivilisation noch nicht gemacht.

Paola: Das ist der Grund warum du denkst, es wird kein Kontakt stattfinden, solange wir nicht fähig sein werden? Die Menscheit als Spezies ist noch nicht bereit, eine Begegnung mit anderen Zivilisationen anzupacken.

Mitchell: Ja, so ist es.

Paola: Also, du denkst, es müßte eine einzige Weltpolitik existieren?

Mitchell: Das ist was geschehen muß, wenn wir genug überleben werden, aber wir könnten uns früher selbst zestören. Ich denke nicht, daß es sicher ist, daß wir überleben. Wir bilden gerade unsere Zukunft und sie ist nicht im Voraus festgelegt. Wenn wir die Bemühungen vereinern werden, und unsere gegenwärtige Probleme zusammen beseitigen, werden wir eine reiche und tragbare Zukunft haben. Wenn wir das nicht tun werden, könnten wir uns selbst zerstören. Dank unseren jetzigen Politikern, sind wir in Begriff das zu tun. Wir regredieren gerade.

Paola: Ich stelle dir eine persönliche Frage: Hätte es dir gefallen, Kontakt zu einer kosmischen Kultur aufzunehmen?

Mitchell: Natürlich.

Paola: Es ist komisch, weil du der Vertreter der Astronauten bist was die Anwesenheit der Außerirdischen angeht, aber du hast nie Kontakte zu ihnen gehabt, genauso wie ich, daß mich mit dem Ufo-Phänomen seit 30 Jahren befasse und habe nie ein UFO gesehen.

Mitchell: Aber das würde mir gefallen. Es ware mir lieber über persönliche Erfahrungen zu sprechen, statt Informazionen aus zweiter Hand zu verbreiten.

Paola: Du hast von diesen Themen eine globale Langzeitvision und du hast gesagt, ¾ deiner Zeit verwendest du mit dem Versuch den Menschen das zu erklären. Hast du kein Gefühl der Einsamkeit, weil du diese Ideen mit wenigen Menschen teilen kannst?

Mitchell: ich würde die Sache nicht so sehen, weil ich 90% meiner Zeit mit dem Versuch verbracht habe, diese Sachen an mir selbst zu erklären.

Paola: Aber du weißt, das ist die Wahrheit.

Mitchell: Ja, es gefällt mir "die Wahrheit" zu entdecken, wenn ich weiß, daß es wahr sein kann. Unsere Basis-Kenntnisse sind begrenzt und was wir tun, ist einfach etwas dazu zu ergänzen. Es ist einfach lächerlich, daß unsere Physiker eine Theorie des Ganzen formulieren. Es gibt keine Theorie des Ganzen. Es gibt nicht nur eine Erklärung. Eventuell kònnten wir verschiedene Theorien haben, die versuchen, die Sachen irgendwie zu verbinden. Aber, es existiert keine einzige Theorie des Ganzen.

Paola: Wie die Theorie des Urknalls, der Schöpfung, die der Superstringtheorie und so weiter.

Mitchell: Die des Urknalls ist überholt, aber auch, was die von der stringhe angeht, habe ich Zweifel. Aber ich bin kein Physiker.

Paola: Du bevorzügst das Bewusstsein und was wir als Menschen erreichen können. Ist das wahr?

Mitchell: Ja, und ich denke, wir bewegen uns in die Richtung einer Quantenkosmologie statt eines Urknalls.

Paola: Quantenkosmologie, ein neues Wort.

Mitchell: Das entsteht aus den Quantenprozesse. Die Schwankungen in einem Energiefeld von Punkt Null-Energie kann ein Prozess entstehen lassen, das Materie "schafft". Ein irreversibler Prozess. Also, du hättest keinen Urknall, sondern sehr viele kleine Explosionen. Eine andauernde Reihe von Explosionen.

Paola: Eine nette Metapher. In deiner Konferenz hast du auch von "Absichte" gesprochen, die Wirkungen schaffen. Die Absicht schafft deine Realität, die bestimmt, wie wir sind. Wenn das wahr wäre, diese Tatsache macht uns sehr stark auf diesem Planet, das immer von den großen Mächte geschwächt worden ist. Und die große Mächte versuchen immer die Massen zu unterjochen. Also, wenn die Absichte die Wirklichkeit schafft, kann man auch die Ereignisse kreieren.

Mitchell: Wir kreieren sie gerade. Ich kreiere nicht deine und du nicht meine, aber jeder "unsere".

Paola: Wir haben immer unsere Macht den Machtzentren vergeben, darum bist du einverstanden, es wäre nicht besonders populär wenn die Menschen glauben würden, Macht zu haben.

Mitchell: Es ist mit der Transzendenz verbunden, weil wenn du einen transzendentalen Zustand erreichst, überwindest du die Struktur des Egos. Danach brauchst du keine Gesetze, weil du die Moralität besitzt. Du hast eine angeborene Ethik, mit der Liebe aufgebaut.

Paola: Liebe scheint das magische Wort zu sein.

Mitchell: Ja. Die alte Traditionen, sogar das Christentum sagt, Gott ist Liebe. Es gibt eine Symmetrie. Der entscheidende Schritt, der dir ermöglicht in ein traszendentales Stadium zu kommen, ist dieses Gefühl der Lebenskraft, Liebe und Einheit.

Paola: Und du brauchst keine Gesetze.

Mitchell; Das ist das Gesetz! Du lernst mit ihm zu leben. Es ist schwer so zu leben, wenn du in dieser Welt bist. Aus diesem Grund ziehen sich die großen Mistiken in die Berge zurück. Weit von dieser Realität, um mit dieser Welt nichts zu tun haben. Allerdings hilft dieses Verhalten der Welt nicht besonders.




Astronaut Edgar Mitchell lecture - Roswell Summer 2004




Astronaut Edgar Mitchell speaks - Roswell Summer 2004




Edgar Mitchell, Steven Bassett, Ann Druffel - Roswell Summer 2004




Steven Bassett asking questions - Roswell Summer 2004




Dolan, Unknown, Mitchell, Bassett, Druffel, Paul Davids, Paola Harris




Rob Simone, Steven Bassett, Yvonne Smith, Robert Dolan - Roswell Summer 2004




Richard Dolan, Richard Sauder - Roswell Summer 2004




Dimentional Paola and Mitchell - Roswell Summer 2004

 

 

Website administered by: UFO Think Tank.com

Copyright © 2007, Paola Harris.  All rights reserved.
Thank you for visiting!