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Walter Haut Geständnis

(1) Mein Name ist Walter G. Haut.

 

(2) Ich wurde am 2. Juni 1922 geboren.

 

(3) Meine Adresse lautet: 1405 W. 7th Street, Roswell, NM 88023.

 

(4) Ich bin im Ruhestand.

 

(5) Im Juli 1947 war ich auf der Roswell Army Air Base in Rowsell, New

Mexico, stationiert, wo ich als Öffentlichkeits-/Pressereferent diente. Ich

verbrachte das Wochenende des 4. bis 6. Juli an meinem privaten Wohnsitz

etwa 10 Kilometer von der Basis, die südlich der Stadt liegt, entfernt.

 

(6) Als ich am Montagvormittag dem 7. Juli zurückkehrte, erfuhr ich, dass

jemand der Basis Trümmerteile eines abgestürzten Vehikels gemeldet hatte.

Ich erfuhr auch, dass der Chef der des Nachrichtendienstes Major Jesse A.

Marcel vom Basiskommandierenden Col. William Blanchard mit der Untersuchung

beauftragt wurde.

 

(7) Am späteren Nachmittag des selben Tages erfuhr ich, dass zusätzliche

Zivilisten von einer zweiten Absturzstelle unmittelbar nördlich von Roswell

berichteten. Den größten Rest des Tages verbrachte ich damit, meinen

gewohnten Dienst zu versehen, ohne dass ich weiteres zu den Vorfällen

vernommen habe.

 

(8) Am Dienstagmorgen, 8. Juli, nahm ich an dem regulären täglichen Treffen

des Stabes um 7:30 Uhr teil. Neben Blanchard, Marcel; CIC

[Counterintelligence Corp] Capt. Sheridan Cavitt; Col. James I. Hopkins,

[operations officer]; Lt. Col. Ulysses S. Nero, [supply officer], nahmen

auch Blanchard Vorsitzender Brig. Gen. Roger Ramey und dessen Stabschef

Col.

Thomas J. Dubose von der Carswell AAF in Fort Worth, Texas, teil.

 

Über das Hauptthema der Diskussionen berichtete Marcel und Cavitt. Dabei

handelte es sich um das großflächige Trümmerfeld in Lincoln County, etwa 75

Meilen nordwestlich von Roswell. Blanchard

 

Blanchard erteilte eine einführende Einweisung zu der zweiten

Trümmerstelle,

etwa 40 Meilen nördlich von Roswell. Dabei wurden Proben von den Trümmern

reihum verteilt. Diese glichen keinem Material, dass ich je zuvor in meinem

Leben gesehen hatte. Teile, die Metallfolie glichen, waren zwar dünn wie

Papier – waren aber dennoch extrem widerstandfähig. Andere Teile, mit

ungewöhnlichen Zeichen versehen, wurden ebenfalls weitergereicht und jeder

äußerte seine Meinung über die Stücke. Keiner der Anwesenden war in der

Lage

die Trümmerteile des Absturzes zu identifizieren.

 

(9) Eine der auf dem Treffen diskutierten Hauptbedenken war die Frage, ob

die Öffentlichkeit über die Entdeckung informiert werden sollte, oder

nicht.

Hierzu schlug Gen. Ramey einen Plan vor, der – so glaube ich – von seinen

Vorgesetzten im Pentagon stammte. Demnach sollte die Aufmerksamkeit von der

wichtigeren Absturzstelle nördlich der Stadt dadurch abgelenkt werden, in

dem man die andere Absturzstelle bestätigte. Zu viele Zivilisten und auch

die Presse waren bereits involviert. Ich war nicht darüber informiert, wie

man all dies bewerkstelligen wollte.

 

(10) Etwa gegen 9:30 Uhr (morgens) rief Blanchard in meinem Büro an und

diktierte die Pressemitteilung über unsere Bergung einer Fliegenden Scheibe

auf einer Ranch nördlich von Roswell und dass Marcel das Material per zum

Hauptquartier bringen würde. Es war meine Aufgabe diese Pressemitteilung an

die Radiosender FGFL und KSWS, sowie an die Zeitungen „Daily Record“ und

„Morning Dispatch“ zu senden.

 

(11) Als die Pressemitteilung ihre Empfänger erreicht hatten wurde mein

Büro

mit Telefonanrufen aus aller Welt regelrecht überschwemmt. Nachrichten

stapelten sich auf meinem Schreibtisch, doch anstatt die Anfragen der

Medien

abzuarbeiten schlug Col. Blanchard vor, dass ich nachhause gehen sollte, um

mich davor zu verstecken.

 

(12) noch bevor ich die Basis verließ, nahm mich Col. Blanchard zur Seite

und brachte mich zum Gebäude 84 („Building 84“ aka „Hangar P-3“), einem

Hangar für B-29 Bomber östlich der Startbahn.

Als wir uns dem Hangar näherten, bemerkte ich, dass diese sowohl von außen

als auch innen unter starker Bewachung stand. Im Innern war es mir erlaubt,

aus sicherem Abstand das gerade nördlich der Stadt geborgene Objekt zu

betrachten. Es war etwa 12 bis 15 Fuß (1 Fuß = 0,3048 Meter) in der Länge,

nicht sehr breit,, etwa 6 Fuß hoch und eher eiförmig. Die Beleuchtung war

nur schwach, aber seine Oberfläche wirkte metallisch. Es gab keine

sichtbaren Fenster, keine Luken, Flügel, Flossen oder Fahrwerk.

 

(13) Ebenfalls aus sicherer Entfernung sah ich einige Körper unter

Abdeckplane. Nur die Köpfe warn unbedeckt und ich konnte keine weiteren

Merkmale ausmachen. Die Köpfe hingegen erschienen größer als normal und die

Konturen unter der Plane ließen auf eine Größe von 10-järhigen Kindern

schließen. Später in Blanchard Büro deutete Blanchard mit seiner hand eine

Größe der Leichen von etwa 4 Fuß an.

 

(14) Ich wurde darüber informiert, dass man ein notdürftiges

Leichenschauhaus für die geborgenen Leichen errichten werde.

 

(15) Ich wurde darüber informiert, dass das Wrack nicht radioaktiv war.

 

(16) Bei seiner Rückkehr von Fort Worth, beschrieb Major Marcell mir

gegenüber, wie er die Trümmerteile zu Gen. Rameys Büro gebracht habe.

Nachdem er dann aus einem Kartenraum zurückgekommen sei, habe er, auf dem

Boden ausgebreitet, die Überreste eines Wetterballons und eines

Radardrachens vorgefunden, die dort platziert worden waren, als er nicht im

Raum war. Marcel war über die ganze Situation sehr bestürzt und wir haben

nie wieder darüber gesprochen.

 

(17) Es wurde mir nicht erlaubt auch nur eine der Trümmerstellen während

der

Säuberungsarbeiten durch das Militär zu besuchen. Ich sollte mit einigen

der

Wrackteile in mein Büro zurückkehren und sie dort ausstellen.

 

(18) Ich erfuhr von zwei unterschiedlichen Einheiten, welche die

Trümmerfeldern noch Monate später in regelmäßigen Abständen nach

verbliebenen Beweisen absuchten

 

(19) Ich bin überzeugt davon, dass es sich bei dem was ich sah, um

irgendeine Art von Fahrzeug und dessen Besatzung aus dem Weltraum gehandelt

hat.

 

(20) Ich wurde für diese Aussagen weder bezahlt, noch habe ich davon

irgendeinen Nutzen. Nach bestem Wissen und Gewissen handelt sich um die

Wahrheit, soweit ich mich daran erinnern kann.

 

Unterzeichnet: Walter G. Haut

26. Dezember 2002

 

Unterschrift des Zeugen:

Chris Xxxxxxx

 

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